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Selbsthilfe interkulturell

MGEPA NRW, AOK NordWest, Der Paritätische NRW

Projekt "Migration und Selbsthilfeaktivierung"

Die Gesundheitskompetenz der Menschen mit Migrationshintergrund soll in Bielefeld weiter verbessert werden, das ist das Ziel des gemeinsamen NRW-weiten Projektes "Migration und Selbsthilfeaktivierung".

„Mit unserem gemeinsamen Projekt möchten wir Selbsthilfegruppen für Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund initiieren und damit die gesundheitliche und soziale Situation von Betroffenen und deren Angehörigen deutlich verbessern“, sagt Erwin Adams, Geschäftsführer der Kreisgruppe Bielefeld im Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW.

Foto Menschengruppe

„Unser Ziel ist eine verbesserte gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Migrationsgeschichte“, betont Barbara Steffens, NRW-Gesundheitsministerin. „Bisher nutzen erst wenige die Angebote der Selbsthilfegruppen und damit die Möglichkeit, durch den Austausch mit Menschen in gleicher Situation wichtige Unterstützung zu erfahren“. Die Gründe sind unterschiedlich: sprachliche und soziale Hürden, aber auch kulturelle und religiöse Unterschiede.

In den bestehenden Selbsthilfegruppen fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund häufig nicht gut aufgehoben. Manche haben Probleme, ihre Gefühle in Worte zu fassen, wenn sie nicht ihre Muttersprache sprechen können. Andere scheuen sich, weil sie kulturelle Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppenteilnehmerinnen und -teilnehmern befürchten.
Die Idee der Selbsthilfe ist daher bei Migrantinnen und Migranten nicht sehr verbreitet. Zudem haben Migrantinnen und Migranten häufig ein völlig anderes Verständnis von Gesundheit und Krankheit.

Die Gründung von muttersprachlichen Gruppen zu fördern ist daher eines der Ziele des Projekts "Migration und Selbsthilfeaktivierung", das zunächst auf zwei Jahre ausgerichtet ist. Es soll dazu beitragen, dass Betroffene ein besseres Verständnis für die Erkrankung und die medizinische Behandlung erhalten.

Projektträger ist die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH (GSP) des Paritätischen.
Finanzielle Förderer des Projektes sind das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW (MGEPA), die AOK Rheinland/Hamburg und AOK NordWest sowie der Paritätische NRW.
Weitere Projektpartner sind die KOSKON (Koordination für die Selbsthilfeunterstützung NRW), die Gesundheitsselbsthilfe NRW des Paritätischen NRW, Migrantenorganisationen und der Arbeitskreis „Interkulturelle Öffnung der Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW“.

Bielefeld ist in diesem Projekt neben Duisburg einer von zwei herausgehobenen Modellstandorten. In Bielefeld geht es dabei vorrangig um die Erprobung von Maßnahmen der Selbsthilfeaktivierung bei Menschen mit russisch-sprachigem Zuwanderungshintergrund.


Ansprechpartner für das Projekt "Migration und Selbsthilfeaktivierung" in Bielefeld

Uwe Ohlrich
Der Paritätische NRW
Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld
Stapenhorststr. 5 | 33615 Bielefeld
Telefon: 0521/96406-99
Fax: 0521/96406-97
E-Mail: ohlrich@paritaet-nrw.org

 

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